Hauptmenü
Nachrichten
Infothek für Banker
Ausbildung zum Bankkaufmann
Karriere und Jobs in Banken
Gehalt Bank / Banktarif
Bewerbungstipps
Services
Anzeige:
Anzeige:
Anmeldung






Online
Aktuell 64 Gäste und 0 registrierte Benutzer online.

Anmeldung

Thema: Wirtschaft, Arbeit und Konjunktur

In diesem Thema sind folgende Beiträge:

<   123456789101112131415161718192021222324252627282930314151   >

01. Jun 2007   

Starker konjunktureller Jahresbeginn, Investitionen überraschend
positiv.

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal 2007
fiel überraschend hoch aus. Das Bruttoinlandsprodukt stieg preis-
, saison- und kalenderbereinigt um 0,5 % gegenüber dem
Vorquartal. Die Unternehmensinvestitionen konnten die
vorübergehende Schwächephase der zweiten Jahreshälfte 2006
überwinden und nahmen mit 2,7 % gegenüber Vorquartal deutlich
stärker zu als zuletzt. Das Investitionsplus ist hauptsächlich
den Ausgaben der Unternehmen für Ausrüstungen zuzuschreiben
(+5,7 %). Gebremst haben dagegen die Investitionen in
Wirtschaftsbauten (- 4,1%). Insgesamt konnten sich die
Unternehmensinvestitionen im ersten Quartal erfolgreich der
negativen Entwicklung beim privaten Konsum entziehen.

Auf Grund des starken ersten Quartals und des damit verbundenen
Sockeleffekts rechnen wir für das laufende Jahr jetzt mit einem
Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um preisbereinigt etwa 2,8 %
(preis- und kalenderbereinigt 3,0 %). Unsere
Investitionsprognose für 2007 haben wir aus dem gleichen Grund
auf preisbereinigt + 6,4 % angehoben (preis- und
kalenderbereinigt + 6,8 %).

Verfasst von  A.Schuetz

    

31. Mai 2007   

Das dauerhafte Auseinanderlaufen der Lohnstückkosten in der Eurozone kann langfristig zu Wachstumseinbußen führen und birgt Risiken für das Fortbestehen der Währungsunion. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 22/2007. Ursache der Divergenz sind vor allem starke Veränderungen in der Wettbewerbsposition einzelner Länder seit Beginn der Währungsunion. So hat sich die Position der südeuropäischen Länder um rund ein Zehntel verschlechtert, während sich diejenige Deutschlands fast im gleichen Ausmaß verbessert hat. Dass der Lohnstückkostenanstieg in einzelnen Ländern auch strukturell deutlich vom Durchschnitt abweicht, deutet auf eine dauerhafte Divergenz hin. Außerdem wirken Abweichungen im Euroraum länger nach als entsprechende regionale Divergenzen in den USA oder in Westdeutschland.


Steigende Divergenzen können das Resultat unterschiedlicher Prozesse sein und bedeuten deshalb für sich genommen noch nicht allzu viel. Schädlich für das reibungslose und effiziente Funktionieren einer

Verfasst von  A.Schuetz

    weiterlesen... 'Lohnstückkosten: Problematische Divergenz im Euroraum'

25. Mai 2007   

Die Postbank sieht die deutsche Bauwirtschaft am Beginn eines nachhaltig positiven Trends, der in unterschiedlicher Stärke alle Sektoren erfassen wird. Getragen wird der Aufschwung nach Einschätzung der Volkswirte der Bonner Bank vom Wirtschaftsbau und dem öffentlichen Bau. Damit werden die beiden Bereiche, die in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts das Wirtschaftswachstum Deutschlands massiv belastet haben, in der zweiten Hälfte der laufenden Dekade zu Triebfedern der wirtschaftlichen Entwicklung. Chef-Volkswirt Dr. Marco Bargel: "Wir sehen sogar gute Chancen, dass diese Entwicklung bis ins kommende Jahrzehnt anhält. Zuwachsraten von vier bis fünf Prozent halten wir für erreichbar."

Das gigantische Ergebnis zum Jahresauftakt ist nach Einschätzung der Ökonomen mit Vorsicht zu genießen, da die Bauproduktion gleichzeitig von mehreren Sondereffekten wie dem milden Winter und Nachlaufeffekten aus dem Wegfall der Eigenheimzulage und der Mehrwertsteuererhöhung profitiert hat. Das Auslaufen der Sondereffekte

Verfasst von  A.Schuetz

    weiterlesen... 'POSTBANK SIEHT ROSIGE ZEITEN FÜR BAUBRANCHE'

25. Mai 2007   

Österreichs Chemieindustrie verbuchte 2006 eine Umsatzsteigerung von 17,7 Prozent. Der Umsatzrekord brachte allerdings keine entsprechenden Ertragszuwächse mit sich. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste Branchenbericht der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) Konzernvolkswirtschaft. Das hohe Umsatzwachstum im Vorjahr beruhte maßgeblich auf hohen Preissteigerungen, die wesentlich von der Rohstoffpreishausse getrieben waren. Gleichzeitig ist die Produktionsleistung der Branche nur um 4 Prozent gestiegen und damit sogar langsamer als im langfristigen Durchschnitt von rund 6 Prozent in den letzten zehn Jahren. Vermutlich konnten die gestiegenen Kosten im Branchendurchschnitt nicht zur Gänze mit den höheren Preisen aufgefangen werden.

"Treibende Kraft hinter dem Branchenwachstum 2006 war einmal mehr die Exportnachfrage, die grundsätzlich für das Branchenwachstum aufgrund des relativ kleinen Inlandsmarktes essenziell ist", so Günter Wolf von der Bank Austria. Im Vorjahr stiegen die Ausfuhren von chemischen Grundstoffen und Chemiewaren um 18 Prozent auf 11 Milliarden Euro, wobei die höchsten Zuwächse im Export mit Rohkunststoffen verbucht wurden (+32 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro).

Verfasst von  A.Schuetz

    weiterlesen... 'Österreichs Chemieindustrie erzielt 2006 Umsatzrekord'

23. Mai 2007   

Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Zentral- und Osteuropa (CEE) verzeichnete im Jahr 2006 zum dritten Mal in Folge ein zweistelliges Wachstum und stieg auf insgesamt 583 Milliarden Euro (+14 Prozent, 2005: 510 Milliarden Euro) oder 57 Prozent des BIP. Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf das dynamische Wirtschaftswachstum in den CEE-Ländern, einen Kursanstieg bei Vermögenswerten und auf die fortgesetzte Vermögensbildung im Rahmen von Pensionsfonds. Die Region Zentral- und Osteuropa hat derzeit einen Anteil von etwa 1% am weltweiten Geldvermögen privater Haushalte, das im Jahr 2006 auf über 81 Billionen Euro gestiegen sein dürfte.

Dem Geldvermögenswachstum stand eine stärkere Zunahme der Verschuldung privater Haushalte in der gesamten Region CEE gegenüber. Im Jahr 2006 verzeichneten die Banken erneut ein dynamisches Kreditwachstum, wobei die Verschuldung privater Haushalte im Jahresvergleich um 33 Prozent (2005: 43 Prozent, 2001: 6 Prozent) auf fast 180 Milliarden Euro zunahm. Dennoch ist die Verschuldung privater Haushalte in Zentral- und Osteuropa gemessen am BIP immer noch relativ niedrig: Im Jahr 2006 erreichten die Verbindlichkeiten privater Haushalte in CEE 17 Prozent des BIP; der Wert für die Eurozone lag bei 54 Prozent. "Trotz schneller Konvergenz bietet

Verfasst von  A.Schuetz

    weiterlesen... 'Private Haushalte in Osteuropa verbessern ihren Lebensstandard'

<   123456789101112131415161718192021222324252627282930314151   >